Freitag, 24. März 2017

*Alles Jersey - Shirst & Tops* Buchvorstellung





So heißt das ganz neu erschiene Buch von Steffi (Fabelwald & Herzekleid) und ich war wirklich sehr gespannt, es endlich in den Händen zu halten. Bereits letztes Jahr habe ich ein Shirt nach dem Buchschnitt genäht und war gleich ganz angetan.


Einige mögen jetzt sicher denken: Schon wieder ein Shirt-Schnitt, inzwischen gibt es soooo viele scheinbar ähnlich aussehende Shirt-Schnitte, ob es dann wirklich noch ein Buch braucht?

Ja, das stimmt und ich bin auch nicht wirklich der Buch-Fan (ich kaufe lieber Einzelschnitte) und dennoch bleibe ich dabei: Das Buch und der Schnitt begeistern mich!

Warum?

Zum einen sicherlich, weil ich weiß, wieviel Arbeit Steffi in den Schnitt gesteckt hat, dass er wirklich eine sehr gute Passform hat und zudem auch sehr durchdacht ist und zum anderen, weil es genau mein Ding ist. 
Ich brauche keine vielen verschiedenen Schnitte sondern einen Basic-Schnitt, welcher mir viele verschiedene Variationen bietet (bzw. welchen ich so abwandeln kann, wie ich möchte). Ich verändere meine Lieblingsschnitte genau so, wie es mir gerade in den Sinn kommt, aber manchmal ist mir das auch einfach zu mühsam und da ist das Buch perfekt.
Wer sich beim Abändern eines Schnittmusters aber unsicher ist oder eben gerne an die Hand genommen werden möchte, wird das Buch lieben.

Auch an alle Jersey-Nähanfänger hat Steffi gedacht.

Nach einer netten Einleitung startet das Buch zuerst mit einigen Nähgrundlagen:


-        Was brauche ich zum Nähen eines Shirts inklusive kleiner Jersey-Stoffkunde. Selbst die Pflegehinweise werden nicht vergessen.

Danach geht es weiter mit einem Ausflug in die Welt der Einlagen und Kurzwaren, gefolgt von einigen Infos zu hilfreichem Nähzubehör.


 Ganze 4 Seiten sind dem Nähen mit der Overlock gewidmet. Hier werden die wichtigsten Begriffe erklärt und Overlockstiche vorgestellt. Ebenso wird ausführlich Nahtanfang- und Ende beschreiben.

 
Wer keine Overlock besitzt, bekommt auf den nächsten Seiten Tipps zum Verarbeiten von Jersey mit einer Haushaltsnähmaschine.

Nun geht es weiter mit der richtigen Größenauswahl bzw. dem richtigen Mass nehmen und es wird erklärt, die das Schnittmuster angepasst werden kann, wenn frau zwischen zwei Größen liegt. Außerdem wird gezeigt, wie das Shirt verlängert bzw. gekürzt werden kann.


Nachdem nun die richtige Größe ausgewählt wurde, erklärt Steffi noch, wie man ein Schnittmuster richtig liest.

Nun geht es endlich ans Vorbereiten und Zuschneiden. Auch hier werden viele Tipps gegeben und Begriffe wie Nahtzugabe / Saumzugabe / Stoffbruch usw. erklärt.

Ich finde dieses „an die Hand nehmen“ und dass jeder Schritt detailliert erklärt wird so toll. Das habe ich mir als Nähanfänger oft gewünscht.

 
Auf den nächsten Seiten werden verschiedene Techniken beschrieben, angefangen vom Zusammensetzen eines Shirts bis hin zu den verschiedenen Varianten, Bündchen anzunähen oder ein Shirt zu säumen. Selbst nach einigem Überlegen ist mir keine Variante eingefallen, welche vergessen worden sein könnte. 

Das Nähen einer Knopfleiste und das Anbringen von Druckknöpfen wird ausführlich beschrieben. Selbst Paspel und „Fake“-Paspel sowie das Kräuseln und Raffen finden ihren Platz.


Nach dem Lesen des ersten Teils fühle ich mich jedenfalls gerüstet, die nächsten Wochen und Monate meine Shirts blind zu nähen *lach*.

Im zweiten Teil des Buches finden sich nun 20 verschiedene Shirt- und Top-Varianten und auch da könnte ich nicht sagen, was ich noch vermissen würde. Ob V-Ausschnitt oder Armpatches, ob Wickelshirt oder Lagenlook, alles ist dabei.

 
Viele Modelle gefallen mir auf Anhieb total gut, bei anderen wiederrum denke ich, ja, also, da mag ich den Ausschnitt nicht in der Kombination mit dem Saum oder umgekehrt oder ich würde mir lieber lange Arme anstatt kurze wünschen oder wie auch immer.

Das Tolle an dem Schnitt ist: Genau das alles ist kein Problem, denn jedes Shirt ist mit Ausschnitt, Saum, Ärmel kombinierbar und so ergeben sich viele, viele Möglichkeiten (laut Buch über 500), sich sein Traumshirt zusammenzubauen.

Ich weiß gar nicht, ob ich jemals so eine lange und ausführliche Buchvorstellung geschrieben habe, aber Ihr seht schon, ich bin wirklich sehr begeistert von dem Buch.

Ich lasse Euch noch ein paar Ausschnitte von meinen genähten Shirts hier und werde sie Euch die nächsten Tage ausführlich zeigen.



Außerdem schicke ich Euch noch zu Änni und ins Stoffbüro, dann da macht die Blogtour heute auch Halt.

Welches ist Euer Lieblingsschnitt für Shirts?

Herzlichst,
Tessa

Montag, 20. Februar 2017

*Erdbeermädchen im Federkleid*




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Eigentlich hätte ich den Stoff ja sehr gerne für mich vernäht, aber das Erdbeermädchen war davon wenig begeistert, denn wir hatten im Stoffbüro das Federkleid in fuchsia extra für sie ausgesucht.

 
Inzwischen ist mein Mädchen so alt, dass sie schon ganz genaue Vorstellungen davon hat, wie ihre Anziehsachen aussehen sollen. Wenig Schnickschnack (von wem sie das bloß hat???) und bitte schön bequem.

 
Noch bevor der Stoff überhaupt hier war, hatte ich ihn in Gedanken bereits vernäht. 

 
Ich wollte gerne einen schlichten, weiteren Pulli nähen, welcher hinten aus zwei sich leicht überkreuzenden Teilen besteht.

 
Als Grundschnitte habe ich Bente von Fritzi / Schnittreif verwendet.

 
Dazu gab es noch passende Stulpen und ich bin ganz verliebt, in mein Erdbeermädchen und in diese Kombi. Ich finde so schlicht, wirkt der Stoff einfach am besten. 

 
Als kleine Hingucker habe ich noch Herzknöpfchen angenäht (so ein bisschen was darf es dann doch sein *lach*).

 
Tja, mit den Fotos war es dann, wie es eben um diese Jahreszeit ist: Nass und ziemlich kalt und mein Wirbelwind tat sein Übriges dazu. Ich hoffe Ihr könnt trotzdem etwas erkennen…


Zum Schluss gibt’s noch Blümchen für die liebe Catrin (danke für die tollen Stoffe) und Euch zeige ich in den nächsten Tagen, wenn Ihr mögt, was genau ich für Änderungen an Bente vorgenommen habe.

 
Herzlichst,
Tessa

Stoff: Federkleid taupe / fuchsia *hier*, Bio-Jersey in fuchsia *hier* und passendes Bündchen *hier* aus dem Stoffbüro

Schnitt: Bente von Fritzi / Schnittreif *hier* oder *hier*

Montag, 13. Februar 2017

*Heute machen wir BLAU*



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Eigentlich sind meine Montage immer sehr vollgepackt. Die Spuren vom Wochenende beseitigen, liegengebliebene Wäscheberge usw. ihr kennt das sicherlich. Gleichzeitig fällt es mir montags immer recht schwer, in die Pötte zu kommen…


Dieser Montag aber ist anders, das Erbeermädchen und ich machen blau… gleich steht nämlich ein Termin beim Schularzt an und da weder davor noch danach wirklich was zu rocken ist, haben wir beschlossen, den Montag Montag sein zu lassen und blau zu machen.


Mein Kleiderschrank macht übrigens auch seit einigen Jahren blau, aber so richtig *lach*. Ich bin Blau-Fan, ein sehr großer sogar (haha, muss ich Euch eigentlich nicht erzählen, oder?).


Als ich die neuen Streifenliebe aus dem Stoffbüro gesehen habe war klar, dass ich auch für diesen Bio-Jersey auf jeden Fall noch ein Plätzchen in meinem Kleiderschrank finden werde.

Da ich aber nicht nur einfach jeden Stoff vernähe nur weil er blau ist, sondern mir auch Gedanken mache, was ich wirklich brauche und dann auf jeden Fall auch tragen werden, war schnell klar, dass ich dem derzeit großen Mangel an Shirts in meinem Kleiderschrank Abhilfe verschaffen werde.


Eigentlich würde mir bei so einem Stoff sofort FrauAiko von Fritzi/Schnittreif einfallen, aber ich wollte gerne ein Shirt nähen, welches zwar weiter geschnitten ist, wo aber die Ärmel problemlos unter eine Strickjacke passen. Den perfekten Schnitt gibt es bei Monika von Schneidernmeistern: Timpe Tee.


Ich habe es ganz bewusst eine Nummer größer genäht, denn ich wollte mein Timpe Tee schon jetzt mit einem Shirt drunter tragen, ansonsten würde ich eine Nummer kleiner nähen.


Das Schöne an einem farblich passenden Kleiderschrankinhalt ist ja eindeutig, dass man nicht lange überlegen muss, was man wie kombiniert. Eigentlich habe ich noch ein exakt passendes Shirt aus Bio-Jersey in marine (*klick*). DAS sollte mit auf die Fotos und wo wir dann losziehen wollten, um Fotos zu machen, war es in der Wäsche. Da hatte ich nicht mitgedacht… macht aber nichts, dann eben ein anderes aus dem Schrank ziehen, nicht exakt der Ton, aber auch nicht weiter schlimm.

Wie startet Ihr in die neue Woche? Wie auch immer, kommt gut rein! (und war sich fragt, was das ROTE da in meinem Gesicht ist... das ist meine ausgefranzte Nase *heul* Tipps gegen schlimmsten Schnupfen nehme ich dankend an!)

Herzlichst,
Tessa